Burghalde
Der Künstler Sepp Zwerch hat die Burghalde gezeichnet, wie sie sich etwa um 1865 gezeigt hat.

 

Freilichtbühne
Bänke der Freilichtbühne im Winter

Heute befindet sich ein schattiger Biergarten auf der Burghalde. Die Öffnungszeiten muss man erfragen, da er nur bei schönem Wetter geöffnet ist.

Beliebt sind auch die Filmnächte, die regelmäßig im Sommer auf der Freilichtbühne stattfinden.

BurghaldeBurghalde

Die Burghalde ist Wahrzeichen und ältester geschichtlicher Punkt der Stadt. Es wurde zwischen den Bürgern der Reichsstadt und den Vogtäbten um ihren Besitz gestritten. Nach Erstürmung und Zerstörung durch die Bürger (1363) wurde sie für 1.600 Pfund Heller an die Stadt  verkauft (1379). Im spanischen Erbfolgekrieg wurde sie durch die KaiserlichenBrunnen" geschleift (1705). Es blieben nur noch Ummauerungsreste und ein 45 Meter tiefer Zisternenschacht, auf dessen Grund die letzte römische Garnison ihre Kriegskasse versenkt haben soll.

Aus der Stauferzeit steht noch der um 1488 erbaute Nordturm.
1950/51 wurde eine Freilichtbühne auf der Burghalde errichtet.

In der "Festgabe" des Burghaldevereins von 1919 wird die Burghalde beschrieben: "Die Burghalde hat sich im Lauf der letzten fünfzig Jahre viele Freunde erobert.  Läßt sich doch für den Kempter kaum ein gelegeneres Plätzchen denken, um nach getaner Arbeit in reiner Luft sich zu ergehen und das Auge über Tal und Hügel schweifen zu lassen, bis es haftet an den Alpen, die zum Himmel ragen."

Burghalde

Ansicht der Burghalde vom Süden auf einer alten Postkarte

© Siegfried Neukamm